An Alle Vampire Unter Euch

Direkt am Anfang muss ich euch doppelt enttäuschen: 1. Es geht nicht um den neuen Twilight Film, denn den habe ich bisher noch nicht gesehen und 2. Wenn ihr Vampir seid, gibt es bei mir nichts mehr zu holen. Ich wurde bereits leer gesaugt.
Aber lange Rede kurzer Sinn, heute fand einer meiner schlimmsten Arztbesuche statt. Zuerst durfte ich nichts frühstücken, gut das ist auszuhalten, aber dann musste ich zum ersten Mal Blut abgeben und weil es doch so praktisch ist, gleich mal der Zugang für die restliche Zeit drin gelassen. Direkt nach der ersten Abnahme durfte ich dann eine Zuckerlösung genießen. Aber lecker ist anders. Beim Wort “Zucker” hatte ich mir was netteres vorgestellt. Falsch gedacht. Die haute dann auch richtig rein. Jetzt bin ich nur noch froh zu Hause zu sein und alles überstanden zu haben. Um empfindliche Gemüter nicht dem originalen Anblick auszusetzen, hab ich mal nur eine Zeichnung gemacht…

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Das Leben Wie Ich Es Liebe: Oder Auch – Vom Lernen Und Leben

Inspiriert durch ein Gespräch beim letzten Mädelsabend zum Thema “Wie gut, dass wir keine 16 mehr sind” und das Durchstöbern alter Fotos, möchte ich ein bisschen was zum (mehr oder weniger) erwachsen werden ausplaudern. Das Foto zeigt mich mit 16 nach dem Kauf meiner ersten Louis Vuitton Tasche in Paris. Ob es nun die Stadt allein oder in Kombination mit der Errungenschaft ist, die mich so grinsen lässt oder vielleicht sogar ein super toller Teenie Schwarm, ist egal. Aber ich grinse. Grinsen tun Teenager Mädchen ja oft, wenn sie nicht gerade einen Heulkrampf haben oder total wütend die Tür hinter sich zuschlagen. Behauptet hab ich zumindest immer, ich sei eine von den angenehmen Fällen gewesen. Klar in gewisser Weise mag das stimmen, Komasaufen oder trotz Hausarrest (was ich eigtl sowieso nie bekommen musste) aus dem Fenster fliehen habe ich mir nie erlaubt. Aber zicken und auf die Tränendrüse drücken konnte ich mindestens so gut, wie die anderen Mädels. Aber was ist es, das uns mit 22 diesem Alter keinesfalls nachtrauern lässt? Fehler machen wir ja immer und neue Erfahrungen, manchmal gut und manchmal eben nicht, macht man sein Leben lang. Nur im Alter zwischen 15 und 18 scheint das extrem zu sein. Vielleicht weil wir dann einen großen Schritt Richtung erwachsen werden machen, weil wir uns zum ersten Mal richtig verlieben, zum ersten Mal vieles selbstständig regeln müssen, wir eine Ausbildung beginnen oder auf das Abitur zusteuern und wir uns so langsam darüber klar werden müssen, wer wir sein wollen oder aber eben auch weil wir zum ersten Mal richtig hart auf dem Boden der Tatsachen landen müssen. Fakt ist also, dass ich einfach froh darüber bin, zu wissen wie hart die Tatsachen wirklich sein können und in der Lage zu sein, das Leben in die Hand zu nehmen und sich zu entwickeln. Wir haben gelernt, dass die Tür knallen doch nicht so in ist und die coolsten Jungs manchmal nicht die klügsten sind. Wir wissen, dass das Leben nach schlechten Küssen nicht zu Ende ist und wir mehr als nur Spinat auftauen können. Über 20 fühlt sich einfach besser an, weil wir angefangen haben, das Leben in die Praxis umzusetzen.

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Life Goes On

Ganz offensichtlich kam ich mal wieder länger nicht dazu, etwas zu posten. Das Bild zeigt recht deutlich woran das lag, die Semesterferien sind vorbei. Wer das Glück oder Pech (das sollte jeder für sich entscheiden) hat, an einer Uni zu studieren, der kann sich noch einen weiteren Monat mit Hausarbeit schreiben und faulenzen vertreiben. Für die meisten Fachhochschulstudenten geht es aber bald schon los. Bei mir begann am Montag die Einführungswoche. Die meisten von euch wissen ja bereits, dass ich nicht mehr in Würzburg Jura studiere, sondern zu Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen gewechselt habe. Spätestens jetzt wisst ihr es alle. Bisher kann ich euch noch nicht viel darüber erzählen, aber eines weiß ich: Mit 71 Kommilitonen in einem Hörsaal ist es wesentlich angenehmer als mit 360 ! Auch wenn ich diese Woche recht ausgebucht bin und am Wochenende nach München fahren werde, versuche ich diese Woche noch ein bisschen zu bloggen. Denn ich habe nach wie vor sehr viel Spaß daran.

Allerliebste Grüße

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