Das Leben Wie Ich Es Liebe: Oder Auch – Die Grenze Der Toleranz

Wir sind so höchst verschieden, lieben anders und leben kulturell in teils anderen Welten und doch sind wir alle Menschen. Gemeinsam teilen wir uns die Erde und trotzdem schaffen wir es nicht, einander Frieden zu wünschen. Allein Toleranz ist ein wichtiges Mittel unser Miteinander schöner zu gestalten, doch zugegeben auch die hat irgendwann eine Grenze erreicht. 
So tolerant ich auch Allen gegenüber sein möchte, kann ich es dennoch nicht. Menschen, die hasserfüllt über Andersdenkende urteilen, lassen mich zweifeln. Sie geben mir Zweifel an der Menschheit, Angst vor der Umgebung, in der ich aufwachse und in der auch zukünftige Generationen aufwachsen sollen und sie lassen mich trauern über jenes unüberlegte Verhalten. 

Es gibt Momente, in denen schäme ich mich regelrecht fremd, in denen ich in sozialen Netzwerken auf Aussagen stoße, die Fremdenhass ausdrücken, fremde Religionen ins Lächerliche ziehen und sogar Rechte gleichgeschlechtlich Liebender in den Dreck stampfen. Es erfüllt mich nicht mit Wut zu lesen, wie sehr manche hassen. Niemandem, auch wenn er noch so übles sagt, würde ich das von ihm Gesagte wünschen. Doch berührt es mich. 

Manchmal bringt es mich gar den Tränen nahe zu sehen, wie auf die niveauloseste Art geschimpft wird über Hilfesuchende aus fernen Ländern.
Es ist entsetzlich, wie wenig Sinn das Wachrütteln macht, denn die Grenze der Toleranz scheint bei manchen viel zu eng gesteckt zu sein.
Es ist nicht so, dass ich die Menschheit gerne zwingen möchte, toleranter zu sein. Ich wünsche mir nur mehr Gedanken in all euren Köpfen. 

Bitte denkt nach über eure Worte bevor sie euren Mund verlassen. Überprüft den Sinn eurer Aussagen bevor ihr sie tippt. Gebt der Welt so viel Frieden wie ihr nur könnt, denn eure Worte sind eurer höchstes Gut und euer stärkstes Mittel.


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1 Comment

  1. Mit unserem Handeln im „Hier und Jetzt“ ebnen wir den Boden der Zukunft, auf dem unsere Kinder das Laufen lernen.
    Ich selbst bin Mutter und lebe seit der Entbindung meines Kindes wesentlich bewusster; ich versuche es zu mindestens. Das wünsche ich mir auch vom restlichen Umfeld. Denn auch unsere Eltern hatten und haben die Pflicht, uns gewisse Moralvorstellungen zu vermitteln die ein gemeinsames Leben auf dem Planeten Erde ermöglichen.

    Mehr noch, es zu einem Ort der Begegnung und Toleranz zu machen.

    Schade dass so wenige Menschen sich darüber Gedanken machen! Alles was uns bleibt ist eigenständig bewusst zu handeln! Schöner Eintrag!

    Liebe Grüße Lafayette.!
    twofacedlafayette.blogspot.de

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